Auf der Shortlist für den Goldenen Pick 2013

Mit meinem ersten Jugendbuchmanuskript „Apfelschorle in Honolulu“ habe ich es auf die Shortlist für den Goldenen Pick 2013 geschafft. Mit mir wurden vier andere Autorinnen nominiert und die Jury wird sich am 30.11.2013 für eine Gewinnerin entscheiden.

Bislang stehen die fünf Romananfänge der Finalistinnen auf der Internetseite der FAZ, wo alle BesucherInnen die Möglichkeit erhalten, für ihren Lieblingsroman oder die entsprechende Autorin abzustimmen. Die Gewinnerin der Abstimmung erhält den Publikumspreis.

Zusätzlich gibt es zu jedem Beitrag ein kurzes Videoporträt, welches den Roman und die Autorin vorstellt. Ich finde alle Beiträge sehr gelungen und freue mich einfach, mit meinem ersten Jugendbuchmanuskript so weit gekommen zu sein.

Bis zum 30.11. heißt es jetzt erst einmal: Daumen drücken!!

 

Update: Andrea Rings gewann den Goldenen Pick 2013 mit ihrem Manuskript „Parkour“! Herzlichen Glückwunsch!

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TEXTTONKOMBINAT

Mein Gedicht „Die Schweiz im Nacken (Love is not Pop)“ wurde auf dem wohl größten Berliner Indie-Musikblog, kultmucke.de, in der Rubrik Texttonkombinat veröffentlicht.

In der selben Rubrik lassen sich auch einige meiner Lieblings-Kollegen und Lyrikvorbilder finden.
Einfach mal durchklicken, durchlesen, reinhören, schön finden. Viel Spass!

 

155 Kurze aus der Poetry Slam Szene

Liebe Leserinnen und Leser,

es tut mir aufrichtig leid, Sie enttäuschen zu müssen:
Es geht hier nicht um Alkohol.
Zumindest nicht primär.
Denn bei den 155 Kurzen handelt es sich um  – Überraschung – 155 Kurztexte aus der Poetry Slam Szene, die in einer Anthologie zusammengefasst wurden.
Zusammengestellt wurde diese Anthologie von Wolf Hogekamp und Björn Högsdal und sie ist erschienen im Lektora Verlag.
Die 155 Kurzen sind ein kompaktes Zeugnis des konzentrieten Ideenreichtums und der Vielseitigkeit, die sich in der Slamszene finden lassen.
Neben großartigen Poeten und Poetinnen wie z.B. Andy Strauß, Bas Böttcher, Florian Cieslik, Frank Klötgen, Gauner, Julian Heun, Nora Gommringer, Patrick Salmen, Paula Peh und Pauline Füg habe auch ich die Ehre und Freude in dieser wunderbaren Anthologie veröffentlicht worden zu sein.
Es geht um Frühling und Sommer. Um Lichterketten und Höllenhunde. Um Kreuze mit Reimen, um Kreuzreime. Es geht um Oropax und Automaten. Um Kaffee und Zigaretten.
Es geht um Lebenslauflücken, um Tschackeline und um Berlin. Um Kampfmittelräumdienste und um Trendgetränke. Um Zukunft und ums Fernsehen.
Jeder Text passt in maximale 90 Sekunden Lesezeit und das gesamte Buch in jede Handtasche. Es ist ein sehr guter Begleiter für Kurzstreckenfahrten und Klobesuche und für die 10 Minuten vor dem Einschlafen in denen man „nur noch schnell was lesen“ möchte.
Wenn man sich die 155 lyrischen und prosaischen Kurzen hinter die Binde geschüttet hat, kann der Kopf schon mal rauschen und ein Gefühl der Trunkenheit dürfte sich einstellen.

Kaufen können Sie die 155 Kuzen hier.
Und, weil ich gleich zwei von diesen tollen Büchern zugeschickt bekommen habe, aber nur eins brauche, können Sie das andere bei mir gewinnen.
Wie das geht?
Nun ja. Sie könnten natürlich freudig auf und ab springen und dabei laut „Ich will es unbedingt haben“ rufen. Das hätte den Nachteil, dass ich es nicht mitbekommen würde, so Sie denn nicht in meiner unmittelbaren Nähe springen und rufen. Also empfiehlt sich Option zwei: Sie schreiben mir eine Nachricht oder einen Kommentar unter diesen Post, in dem Sie mir glaubwürdig beschreiben, wie doll und hoch und laut Sie gesprungen sind und gerufen haben.
Ich wähle dann die schönste Beschreibung aus und schicke dem Gewinner seine wohl verdiente Anthologie. Für lau.

Nun wünsche ich eine gute Lektüre. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass diese an einem See in der Sonne mit einem Glas Traubensaft in der Hand besonders viel Spass machen kann.
Allerdings gilt wie immer bei Slam Poetry – sie wäre nichts ohne die Slammer und Slammerinnen, die ihren Texten eine Stimme und Performance geben.
Also informieren Sie sich außerdem über den nächsten Slam, der in Ihrer Nähe stattfindet und gehen Sie hin. Unbedingt.

ZDF Kultur Poetry Slam

Vergangenen Donnerstag, am 17.11. 2011, ging der 2. ZDF Kultur Poetry Slam über eine Bühne in Berlin-Weißensee. Es war eine tolle Veranstaltung mit einem, in meinen Augen, großartigen Lineup und einem Publikum, das es verstand, Stimmung zu machen.
Ich hatte jedenfalls viel Spaß und viele Nerven zum Verlieren.
Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen Menschen, die den Abend möglich gemacht haben, die aufgetreten sind, zugeschaut und mitgefiebert haben.
Wer die Sendung verpasst hat, sie aber trotzdem nachträglich gerne schauen möchte, kann das hier tun. In der Mediathek des ZDF Kultur wird die Sendung für ein Jahr archiviert werden.

Übrigens ist dort auch der 1. Poetry Slam des ZDF Kultur verfügbar, der im Frühjahr 2011 gesendet wurde. Diesen kann ich ebenso sehr empfehlen.

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